Klimawandel und Museale Sammlungen

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Die klimatischen Veränderungen auf unserem Planeten sind von enormer Tragweite. Sie beschränken sich nicht bloß auf die ohnehin dramatischen Verheerungen durch Sturmereignisse, die Bedrohung durch den ansteigenden Meeresspiegel, Verschiebungen von Wanderbewegungen und Lebensräumen oder das Potential für erhöhte Gesundheitsrisiken durch Schadstoffe. Das Wettergeschehen und Temperaturschwankungen betreffen weltweit auch den Erhalt kultureller Kostbarkeiten, an denen wir uns erfreuen, und die uns jeden Tag auf Neue begeistern.
Dabei wirken diese Bedrohungen durch den Klimawandel nicht nur im Freien. Die empfindlichen, oftmals fragilen Schätze in unseren Museen sind dafür ebenso anfällig. Öffentliche und private Sammlungen, für die bislang keine besonderen raumklimatischen Vorkehrungen zu treffen waren, werden diese wohl schon bald benötigen, um der Verantwortung für deren Erhalt gerecht zu werden. Jene Sammlungen, die bereits durch technische Klimaanlagen geschützt sind, könnten starker gefährdet sein, wenn die betreffenden Anlagen nicht modernisiert und erweitert werden. Die Wartungspläne für historische Gebäude, öffentliche Monumente und archäologische Fundstellen werden an den Klimawandel anzupassen sein, um ihre Wirksamkeit zu garantieren.

Participants: 
The National Gallery London
IIC
Date: 
Tuesday, 16 September, 2008 - 23:00
Place: 
Westminster
London
United Kingdom

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